INJEKTIONS GASMISCHVENTIL
TYP IGM

Die Injektionsgasmischventil Typ IGM wird in Gasmischanlagen zur Heizwerterhöhung bzw. zur Heizwertstabilisierung großer Gasmengen in die Rohrleitung integriert.

IGM IGM
 
Stahlwerke, Industriekessel
Einsatzgebiet
  • Verbrennungsprozesse in Öfen und Kesseln
  • Thermoprozesse zur Heizwerterhöhung
Nennweite: DN 50 bis DN 500 (Injektionsgasanschluss)
Betriebsdruck: PN 6 – PN 16
Eindüsungsmenge: bis 50% des Hauptgases
Betriebstemperatur: max. + 300°C

Vorteile
  • Präzise Injektionsgasregelung zur gezielten Erhöhung des Heizwertes.
  • Zuverlässige Injektionsmediumabsperrung über widerstandsfähiges Kolbenabdichtungssystem
  • Einsetzbar für hohe Betriebstemperaturen bis zu 300°C
Funktion
Das Injektionsgas wird dem Hauptgas zugeführt. Der Injektionsgasmischer IGM regelt die Menge des Injektionsgases über den definierten Öffnungsquerschnitt des Lochkorbes, der durch die axiale Hubbewegung verändert wird. Über die radiale Eindüsung des Injektionsgases wird das Mischungsverhältnis gezielt eingestellt und homogen beigemischt. Die präzise Ansteuerung des bewährten KÜHME-Regelantriebes erfolgt in Abhängigkeit z. B. der Heizwertmessung.

Technische Merkmale
Gehäuse: Individuell den örtlichen Gegebenheiten konstruierte Stahlschweißkonstruktion mit Eintritts- und Austrittsstutzen.
Sitzdichtsystem: Spindelabdichtung durch KÜHME-Automatikdichtsatz.
Metallische Abdichtung des Regelkolbens
Antriebsarten:
  • Integraler pneumatischer KÜHME Kolben-Regelantrieb (wird bevorzugt wegen Sicherheitsstellung bei Energieausfall)
  • Optional: Elektro-Antrieb
Rohrleitungsanschluss: Flanschanschluss nach DIN/EN oder ANSI